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BFE: 2018 werden 6`600 Einmalvergütungen für kleine Photovoltaikanlagen ausbezahlt

20.3.2018

2018 kann die Warteliste für Einmalvergütungen für kleine
Photovoltaikanlagen (KLEIV) wesentlich abgebaut werden. Die KLEIV wird für alle Anlagen
ausbezahlt, die bis Mitte September 2015 in Betrieb gegangen sind. Davon profitieren rund
6`600 Anlagen.
Seit 2014 werden kleine Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) mit einer Leistung bis 30 kW mit
der Einmalvergütung gefördert. Bis heute wurden dafür 414 Millionen Franken für 34`500 PVAnlagen
ausbezahlt. Mit dem neuen Energiegesetz, das seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist,
gibt es die Einmalvergütung auch für grössere PV-Anlagen. Unterschieden wird dabei
zwischen Einmalvergütungen für kleine Anlagen (KLEIV) bis 100 kW Leistung und
Einmalvergütungen für grosse Anlagen (GREIV) mit einer Leistung zwischen 100 kW und 50
MW.

Auf der Warteliste für eine KLEIV befinden sich derzeit 12`400 Anlagen, die vor 2018 in
Betrieb gegangen sind. Der Abbau der Warteliste erfolgt nach dem Datum der
Inbetriebnahmemeldung. Die Liquidität des Netzzuschlagsfonds erlaubt es, diese Warteliste im
Jahr 2018 wesentlich abzubauen:
Bis Ende 2018 wird die KLEIV voraussichtlich für alle Anlagen ausbezahlt, die bis Mitte
September 2015 in Betrieb gegangen sind. Das betrifft rund 6`600 Anlagen.
2019 wird die KLEIV voraussichtlich für alle Anlagen ausbezahlt, die bis Ende 2017 in
Betrieb gegangen sind. Das betrifft rund 5`800 Anlagen.
Anlagen, die erst 2018 in Betrieb gehen, müssen rund 2 Jahre auf die Auszahlung der
KLEIV warten.

Auf der Warteliste für eine GREIV befinden sich derzeit 3`000 Anlagen, die sich vor 2018
angemeldet haben. Der Abbau der Warteliste erfolgt nach Anmeldedatum. 2018 werden mit
der GREIV rund 40 MW Leistung gefördert. Wieviele Anlagen das sein werden, hängt
wesentlich von der Ausübung des Wahlrechts der Anlagenbesitzer ab, die zwischen
Einspeisevergütung und GREIV wählen können. Anlagen, die neu für die GREIV angemeldet
werden, müssen voraussichtlich mindestens 6 Jahre auf die Auszahlung warten, weil zuerst die
bestehende Warteliste abgebaut werden muss.

 

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Bundesrat setzt mit neuen Verordnungen totalrevidiertes Energiegesetz per 1.1.2018 in Kraft

 

3.11.2017

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. November 2017 das totalrevidierte Energiegesetz, dem die Schweizer Stimmbevölkerung in der Referendumsabstimmung vom 21. Mai 2017 zugestimmt hat, per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig hat er die Ergebnisse der Vernehmlassung zu den zugehörigen Verordnungsrevisionen zur Kenntnis genommen und die Verordnungen verabschiedet. Die drei neuen und sechs revidierten Verordnungen treten gleichzeitig mit dem Gesetz in Kraft.

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens sind insgesamt 317 Stellungnahmen zu über 1‘000 einzelnen Punkten eingegangen. Der Ergebnisbericht sowie die einzelnen Stellungnahmen sind auf Internet verfügbar.

Die wichtigsten Änderungen für PV:

  • KEV nur noch ab 100kWp, darunter EIV
  • KEV/EIV Wahlrecht ab 100 kWp
  • Abbau der KEV Warteliste weiterhin nach Anmeldedatum. KEV Tarife um 20% gekürzt.
  • Der Rückliefertarif der Netzbetreiber muss sich an den Bezugkosten bei Vorlieferanten


KEV_EIV_2018



Faktenblatt Änderungen PV 2018
2017.11.02_Faktenblatt_Förderung_der_Photovoltaik_DE.pdf (286.87KB)
Faktenblatt Änderungen PV 2018
2017.11.02_Faktenblatt_Förderung_der_Photovoltaik_DE.pdf (286.87KB)


 Alle Texte der angepassten Verordnungen und die Erläuterungen sind auf www.energiestrategie2050.ch verfügbar.


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Neue EnV und EnFV ab 2018 per 1. November 2017 erwartet

22.5.2017

Das UVEK hat seinen Vorschlag zur Revision der Energieverordnung im März 2017 in die Vernehmlassung geschickt. Feedback konnte bis Mitte Mai eingereicht werden. Die definitive Version erwarten wir per 1.11.2017. Wichtig sind vor allem die neuen Einmalvergütungen für Grossanlagen. Hier der bisherige Vorschlag:









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Neues EnG tritt per 1.1.2018 in Kraft - damit stehen neue Fördermittel bereit

21.5.2017

Die Revision des Energiegesetzes wurde vom Volk mit 56% der Stimmen angenommen. Darin enthalten ist die Erhöhung des Netzzuschlags von 1.5 auf 2.3 Rp./kWh. Ab 2018 soll die Verteilung wie folgt erfolgen:


 














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2017 kein Abbau der Warteliste

21.3.2017

Mitteilung BFE: 2017 stehen keine Fördermittel zum Abbau der KEV-Warteliste bereit. Die EIV ist davon nicht betroffen.

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Aktuelle Grosshandelspreise

 

   

 












Nützliche Links

swissgrid/KEV      http://www.swissgrid.ch

KEV Rechner        https://www.guarantee-of-origin.ch/swissforms/TarifAuswahl.aspx?Language=DE

PV realtime in D   http://www.sma.de/unternehmen/pv-leistung-in-deutschland.html

PV News               http://www.ee-news.ch/de/solar

Ertragsplanung     http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php#

Dacheignung CH  http://www.uvek-gis.admin.ch/BFE/sonnendach

Strahlungskarte    http://www.infoclimat.fr/cartes-meteo-temps-reel-images-satellites-infrarouge-visible-haute-resolution.html?i=srad

Swissolar              http://www.swissolar.ch/

EnergieSchweiz   https://www.energieschweiz.ch/home.aspx?p=17963,17964


 

 

 

 

Technologie

Übersichtliche Darstellung  der PV Technologie von Swissolar (Preise veraltet):

 

Uebersicht zur Photovoltaik Technologie
2014_Solarstrom_Broschuere.pdf (1.12MB)
Uebersicht zur Photovoltaik Technologie
2014_Solarstrom_Broschuere.pdf (1.12MB)

  

Speicherbedarf in der Schweiz nach einer Studie des BFE 2013:

Speicher in der Schweiz
Abstract der Studie BFE/KEMA 2013 zur Notwendigkeit von Speichern in der Schweiz
Energiespeicher in der Schweiz.pdf (117.69KB)
Speicher in der Schweiz
Abstract der Studie BFE/KEMA 2013 zur Notwendigkeit von Speichern in der Schweiz
Energiespeicher in der Schweiz.pdf (117.69KB)